Eine gewisse
Fitness ist sicherlich notwendig aber keine Angst, wir werden euch
Schritt für Schritt an die Sache heranführen.Wer möchte
kann sich mit den Folgenden Tipps sportlich auf den Kurs
vorbereiten. Zwingend notwendig ist die Vorbereitung nicht, sie hilft
allerdings den Lernfortschritt im Camp zu beschleunigen. Alle die sich
fur die fortführenden Kurse anmelden sollten die Vorbereitung
jedoch schon ernster nehmen, denn es geht dann gleich in das Line Up
und es wird soviel gesurft als möglich.
Da das Surfen eine komplexe Sportart ist, die sowohl
Anforderungen an unterschiedliche Muskelgruppen als auch an die Motorik
stellt, sollte man den Surftrip nicht ganz unvorbereitet angehen.Vor
allem nicht wenn man in der letzten Zeit durch Job, Studium oder akute
Unlust seinem Körper eine längere Bewegunspause gegönnt
hat.
Als Vorbereitung empfiehlt sich naturlich viel Schwimmen. Zum einen, um
sich an das nasse Element zu gewöhnen, zum anderen gibt es immer
ein gutes Gefühl wenn man trotz Brett die Sicherheit hat, das nahe
Ufer auch ohne dieses wieder erreichen zu können (reine
Kopfsache). Am besten ist es Freistil (Kraul) zu trainiren, nicht bis
zum Exzess, aber um doch auch die oberen Rücken- als auch die
Oberarm-und Schultermuskulatur zu trainiren. Kleiner Tip: immer
schön im Rythmus und den Kopf auch unter Wasser nehmen, dann ist
es nachher im Meer nicht mehr so fremd wenn´s mal in den
Keller geht.
Abends, bevor du ins Bett hüpfst, kann du dann 2 Einheiten von je
25
Liegestützen machen (gut für die Arme und Rücken. Wem
das
anfangs zu viel ist, einfach mit weniger Wiederholungen anfangen
(ca.10) und sich dann langsam steigern.
Das Surfen verlangt nicht nur Kraft und Ausdauert, aber fordert auch
motorisches Geschick und viel
Gleichgewichtsinn. Vorallem beim Paddeln bis hinter die
Brechungslinie (Line Up) wird viel Kraft verbraucht und die Haltung auf
dem Brett ist anfangs etwas ungehwohnt, daher sollte man auch den
unteren
Rückenbereich trainiren. Am besten funktioniert das, indem man
sich
bauchlings hinlegt,den Oberkörper anhebt (nicht zu stark) und den
Kopf in der Verlängerung der Wirbel-säulenkrümmung
hält;
diese Position ca. 10 bis 15 Sek. halten bevor man den
Oberkörper wieder ablegt. Nach einer kurzen Pause wiederholen,
auch
hier sind 15 bis 25 Wiederholungen in 2 Einheiten am Abend ausreichend.
Um dann dem ausgeprägten Holkreuz (beim Surfer typisch)
vorzubeugen sind hier
Sit up´s angesagt, um den Antagonisten (entgegenwirkenden
Muskel), die Bauchmuskulatur, zu trainiren. Kurz zu den Sit
up´s: rücklings hinlegen, die Beine anwinkeln (Knie ca. 90
Grad gebeugt) und die Hände an den Nacken nehmen (keine Kraft mit
den Händen ausüben) und den Oberkörper dann anheben, so
dass der Kopf und der obere Rückenbereich ca.10 cm vom Boden
entfernt ist. Nach 5 bis 10 Sekunden Halten Oberkörper wieder
ablegen. Auch hier
sollten 15 bis 25 Wiederholungen in 2 Einheiten am Abend gemacht
werden.
Ansonsten ist natürlich jeder Sport, der die Ausdauer
fordert, vom Biken über Joggen bis zum Skaten, geeignet um ein
gutes Durchhaltevermögen zu gewinnen.Wer zudem noch die Motorik
durch Kampfsport, Jonglieren, Balancieren etc.schult, hat gute
Voraussetzungen schon in den ersten Tagen Erfolge zu verbuchen.
Wer
schon Surferfahrung hat, kann auch auf dem Trockenen den "Take Off"
üben. Nicht vergessen, die Hüfte muss um 90 Grad gedreht
werden und die
Füsse müssen parallel und gleichzeitig auf einer Linie sanft
landen. Für die Neueinsteiger ein Tip: den Take-Off nicht
üben, das
gibt´s dann hier vor Ort und am besten sollte das unter Anleitung
die ersten Male probiert werden. Hab Geduld.
Ach ja, nach dem Belasten, das Dehnen nicht vergessen, dies erhält
die
Geschmeidigkeit und beugt auch dem Muskelkater etwas vor.Wer noch
keine Erfahrung mit Streching hat, wird dies hier vor Ort lernen. Das
Dehnen ist ein Teil unser täglichen Übungen am Strand.
Ideal ist es natürlich, keine Surf-Winterpause aufkommen zu lassen!
Viel Spass beim Ueben und Trainieren.
Bei weiteren Fragen wende dich an: info@surf-adventure.com